Wie ich wurde, was ich bin

In den Rheinauen aufgewachsen

Im größten Dorf der jetzigen Verbandsgemeinde Rheinauen, in Altrip bin ich aufgewachsen und verwurzelt. Nach dem evangelischen Kindergarten besuchte ich die Grundschule in Altrip und habe 1991 meine schulische Laufbahn mit dem Abitur am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Ludwigshafen abgeschlossen. Danach folgte ein einjähriger Zivildienst im ‘‘Regino‘‘, dem Jugend- und Vereinszentrum in Altrip.

Herzensbildung: Sport und Ehrenamt

Mit neun Jahren kam ich 1980 zu den ‘‘Athleten‘‘. Gewichtheben wurde mein Sport und meine große Leidenschaft. Der AC Altrip am Ludwigsplatz als einer der größten Altriper Vereine wurde nicht nur meine sportliche Heimat. Hier wurde ich im Gewichtheben ausgebildet, aber auch menschlich geprägt. Unser unvergessener Jugendtrainer Bernhard Heid hat uns Werte vermittelt, die gerade in unserer heutigen Zeit wichtiger sind denn je. Vor allem hat er uns das Ehrenamt vorgelebt; für andere Menschen und die Gemeinschaft da zu sein, sich zu engagieren, ohne gleich die Hand aufzuhalten und Geld dafür zu verlangen.

Das Ehrenamt war aber auch in meinem Elternhaus das beherrschende Thema. Mein Vater Willi Fassott war u.a. 35 Jahre Vorsitzender der Altriper Naturfreunde und 24 Jahre ehrenamtliches Ratsmitglied in Altrip. Auch für mich kam im Jahre 1996 mit 25 Jahren die Zeit, meinem Verein und der Gemeinschaft etwas zurückzugeben. Ich wurde an der Seite des Rekordvorsitzenden Axel Volkmer zweiter Vorsitzender des AC Altrip. Nach 13 sehr lehr- und arbeitsreichen Jahren beim AC hat mich im Jahre 2009 mein sportlicher Ziehvater, die Gewichtheberlegende Heinz Kuhn aus Schifferstadt, langsam aber sicher als sein Nachfolger auf das Präsidentenamt beim Gewichtheberverband Pfalz vorbereitet.

2010 wurde ich mit 38 Jahren zum Präsidenten des Landesverbandes gewählt. Noch im gleichen Jahr konnte ich zusammen mit dem Vorstandsteam aus den Verbänden Pfalz, Rheinland und Rheinhessen den Gewichtheberverband Rheinland-Pfalz e.V. mit Sitz in Schifferstadt aus der Taufe heben und stehe diesem seit 2010 vor. Seit 2012 bin ich zudem als Vizepräsident Finanzen und Verwaltung beim Bundesverband Deutscher Gewichtheber e.V. tätig. Auch wenn sich die Funktionen im Laufe der Jahre veränderten, es blieb immer beim klassischen Ehrenamt. Kein Geld – aber (fast immer) Wertschätzung und Ehre.

Ausbildung und berufliche Laufbahn

Nach Abitur und Zivildienst konnte ich 1992 mein Berufsleben bei der Gemeinde Altrip starten und mein Studium 1995 mit dem Abschluss zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen erfolgreich abschließen.

Seitdem habe ich in vielen Bereichen der Kommunalverwaltung u.a. als langjähriger Kämmerer der verbandsfreien Gemeinde Altrip und als Werkleiter der VG Rheinauen Erfahrungen in Führungspositionen und mit anspruchsvollen Aufgaben gesammelt. Dabei konnte ich mich an der Schnittstelle von Politik und Verwaltung mit für die VG Rheinauen wesentlichen Themen wie kommunales Gebühren- und Beitragsrecht, Finanzwirtschaft in den Eigenbetrieben, Abwasser, Starkregenschutz, Wasserversorgung und vielen mehr beschäftigen.

Politische Überzeugungen

Mit 17 Jahren bin ich im Jahre 1988 in die SPD eingetreten und war Anfang der 90er Jahre als Juso-Vorsitzender aktiv. Damals war die Deutsche Einheit mit Fahrten in unsere neue Partnergemeinde Wiehe in Thüringen der Themenschwerpunkt. Aufgrund meines Engagements im Sportverein und unter Berücksichtigung meiner Trainingszeiten als Leistungssportler konnte ich zusätzlich keine ‘‘Parteikarriere‘‘ realisieren. Fasziniert und zum Eintritt in die SPD bewogen haben mich seinerzeit besonders Persönlichkeiten wie Helmut Schmidt und Willy Brandt. Aber auch mein Geschichtsunterricht war prägend. Bereits Anfang der 60er Jahre hat die SPD eine Resolution für ‘‘soziale Gerechtigkeit durch mehr Umweltschutz‘‘ verabschiedet. Ich erinnere mich noch genau an mein Geschichtsbuch und den SPD-Slogan ‘‘der Himmel über der Ruhr muss wieder blau werden‘‘. Auch die erste Regierungserklärung von Willy Bandt (‘‘Mehr Demokratie wagen‘‘) lässt mich seit meinem Geschichtsunterricht nicht mehr los.

Familienleben

In meiner Freizeit kommt zuerst die Familie. Ich bin 47 Jahre alt und seit 2003 mit meiner Frau Sylvia verheiratet, wir haben zwei Töchter (15 und 22 Jahre). Neben meinen Ehrenämtern im Gewichtheben bin ich noch begeisterter Motorradfahrer. Mir haben es dabei weniger die allseits bekannten Motorradziele angetan. Mit meinem Freund und Reisepartner bin ich seit nun 25 Jahren in Osteuropa und dem Balkan unterwegs gewesen. Meine Frau und ich sind zudem leidenschaftliche Südtirol-Fans.

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